AKTIONSKUNST (seit etwa 1958)

 

(engl. Happening „Ereignis“) Es ist der Oberbegriff für viele andere Bezeichnungen wie Art Events, Fluxus, Performance oder als deutsche Bezeichnung Aktionskunst. Gemeint ist ein überraschendes, oft schockierendes Kunstereignis, das meisten improvisiert wird und dessen Erlebnis nicht vorhersehbar ist. Das eigentliche Kunstwerk ist die Aktion selbst. Der Künstler will mit dieser Aktion, die aus Elementen der Malerei, Bildhauerei, des Theaters, der Musik und des Tanzes bestehen kann, das Publikum einfach nur für sich interessieren, für seine Kunst und für seine künstlerischen Ideen. Vertreter: Joseph Beuys, Jim Dine, Allan Kaprow, Yves Klein, Claes Oldenburg, Robert Rauschenberg u. a.

Southhampton Parade (Allan Kaprow stellt in einem Park verschiedene Materialien auf, die den Besuchern vertraut sind. Hier sind es Fässer und Gasballons. Die Mitspieler  verstellen in der Aktion diese Dinge zu immer anderen Bildern.)