Hyena Stomp

Frank Stella, 1962, Acryl auf Leinwand

Wie der Name andeutet, berührt Hyena Stomp den Betrachter wie ein afrikanisch inspirierter Jazzrhythmus, in dem gegensätzliche Elemente in eine strenge Form gebracht wurden. Das präzise geometrische Muster wurde mit Hilfe von Abdeckband und gleichmäßig einfarbig gemalten Farbbahnen erzielt, die sich in Dreierkombinationen wiederholen. Stella wollte die Farben so rein erhalten, wie sie es in der Dose gewesen waren. Durch die weißen Diagonalen wird die Illusion von Raumtiefe und perspektivischer Flucht erzielt. Zudem entsteht durch das unterschiedliche Liechtabsorptionsvermögen der Farben auch die Illusion einer ins Zentrum verlaufenden kreisförmigen Bewegung.