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Stilrichtung der französischen Malerei im frühen zwanzigsten
Jahrhundert. Es
handelt sich um einen lockeren Zusammenschluss von Künstlern, die die
Überwindung des Impressionismus unter Betonung individuellen Ausdrucks
verfolgten. Sie lehnen die Farbzerlegung der Impressionisten ab, malen mit
reinen Farben und verzichten auf Licht- und Schattenmodellierung. Bei der
ersten öffentlichen Ausstellung der Gruppe werden ihre reinen Farben als
grell empfunden, die Presse bezeichnet sie als Fauves ("wilde
Tiere").
Vertreter: Henri Matisse, Kees van Dongen, Raoul dufy, Maurice de
Vlaminck, André Derain.
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