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Der Schrei Edvard Munch
(1863 - 1944) Hier wird der Mensch in seiner Angst und Einsamkeit innerhalb der Natur gezeigt, die nicht tröstet, sondern den Schrei auffängt und über die weite Bucht hinweg gewissermaßen bis in den blutigroten Himmel weiterträgt. Als Vorlage für das Gesicht dient Munch eine peruanische Mumie. Gerade dieses Bild wird immer wieder als eines der typischsten des Expressionismus gezeigt. "Ich ging mit zwei Freunden den Weg entlang - dann ging die Sonne unter - der Himmel wurde plötzlich blutrot - ich hielt an, lehnte mich todmüde an einen Zaun - über dem blauschwarzen Fjord und der Stadt lagen Blut und Feuerzangen - meine Freunde gingen weiter und ich stand immer noch zitternd vor Angst - und ich fühlte, dass ein großer unendlicher Schrei durch die Natur ging." |
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