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Um
1980 tritt in Berlin und Köln eine junge Künstlergeneration mit
ihren wilden, ungestümen Bildern an die Öffentlichkeit. Es sind
Bilder voll Vitalität, spontan gemalt, lebensbejahend, unbekümmert
und von großer stilistischer Vielfalt. Sie sind gegenständlich.
Die Künstler haben kein Programm, keine Theorien, keine erklärenden
Kommentare, sie finden das alles überflüssig. Das Problem der
gegenständlichen oder abstrakten Malerei gibt es nicht, die
Künstler wechseln die Stile, wie es ihnen gerade passt. die
Stillosigkeit wird zur Methode. Diese radikale, rücksichtslose
Malerei wird die "Neue Wilde Malerei" genannt, in
Anlehnung an die frühen französischen Wilden, die Fauves.
Vertreter: Elvira Bach, Rainer Fettig, Bernd Koberling, Hans Peter
Adamski, Walter Dahn u. a.
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