SOZIALISTISCHER REALISMUS (seit etwa 1950)

 

Im Bereich der bildenden Kunst in den sozialistischen Ländern die vom Staat geförderte und anerkannte Kunstform. Nachdem in den ersten Jahren nach der Revolution der russische Konstruktivismus maßgeblich war, kam es 1932 auf Betreiben Lenins zu einem Beschluss , in dem von den Künstlern verlangt wurde, ihre Kunst stärker in den Dienst des Staates und der Verbreitung der Errungenschaften des Sozialismus zu stellen. Bevorzugte Themen  waren Szenen aus der Welt der Arbeit mit teilweise didaktischem Charakter, Verherrlichung der sozialistischen Leistungen und politischen Führer.
Vertreter: Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte u. a.

Chemiearbeiter am Schaltpult (Willi Sitte)