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| Von
der Ideensammlung über Teambildung, Aufgabenverteilung, Einholen von
Informationen bis zum Erstellen
eines einfachen Drehplans
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| Ideensammlung | |||
| Arbeitsschritte | |||
| Exposé | |||
| Treatment | |||
| Drehbuch | |||
| Drehplan
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Das
Brainstorming dient zur Entwicklung einer Filmidee. Die Entwicklung einer Filmidee ist entweder das Produkt der Diskussion einer Gruppe/Klasse oder durch den Unterrichtsstoff als allgemeiner Rahmen vorgegeben. Grundsätzlich gilt für beide Varianten: Möglichst stark die Interessen und Ideen der Schüler berücksichtigen. Denn: Je stärker das persönliche Interesse der Schüler im Film spürbar wird, um so größer ist die Wirkung beim Publikum. Die Phase des Brainstorming dient der Offenlegung der Wünsche und Vorstellungen der Gruppenmitglieder, deshalb sollte möglichst unverkrampft, spielerisch und ungefiltert alles an Vorschlägen zugelassen werden. Nichts sollte abgeblockt werden. Häufig sind die "absurdesten" Ideen später in irgendeiner Form integrierbar, ansonsten immerhin ein Fingerzeig für den Pädagogen, in welche Richtung die Schüler/Jugendlichen denken. Themenbereiche
sind Menschen, Berufe und Gegenstände |
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1. Zunächst
werden alle spontan geäußerten Ideen schriftlich festgehalten. Es
empfiehlt sich diese an die Tafel oder besser als kleine Kärtchen/Blätter
an der Wand aufzuhängen. Eventuell ergeben sich sichtbare Gemeinsamkeiten
oder inhaltliche Verknüpfungen, die dann auch optisch sichtbar
zusammengeführt werden können. Da bei freier Themenwahl Vorschläge auf
der Ebene verschiedener Genres oder verschiedener Inhalte gemacht werden,
müssen auch entsprechende Entscheidungen getroffen werden, um was für
einen Film es sich handeln soll. Nicht jedes Genre ist für jedes Thema
geeignet. 2. Diskussion
der Ergebnisse und Reflexion. Bei der Diskussion beachten: Ist eine
Koppelung verschiedener Ideen möglich? 3. Wenn eine gemeinsame Idee gefunden wurde: Auftrag an Klasse bzw. Gruppe, die Idee in wenigen Sätze auszuformulieren. Dies hilft nicht nur, eventuelle Missverständnisse von vornherein auszuschließen, sondern bringt häufig auch noch weitere Konkretisierungen. 4. Gemeinsam sollte dann die endgültige Idee bzw. das Thema schriftlich festgelegt und an der Tafel bzw. auf einer großen Pappe an der Wand deutlich sichtbar festgehalten werden. |
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Das Exposé dient der weiteren Ausformulierung der Filmidee und bildet die Basis der gemeinsamen Produktion. Die von der Gesamtgruppe ausformulierte Idee wird auf maximal etwa 1 - 1 1/2 Seiten fixiert. Die Ausformulierung in ganzen Sätzen bringt eine größere Klarheit hinsichtlich der Struktur des Gesamtfilmes. Pädagogischer Hinweis: Das Expose kann z.B. als Hausaufgabe, als Gruppenarbeit, am schwersten in offener Diskussion mit der ganzen Klasse ausgearbeitet werden. Bei Einzelerstellung (z.B. zuhause) muss vorher deutlich gemacht werden, dass alle Exposés vorläufig sind bzw. als Zuarbeiten für ein Gesamtexposé zu betrachten sind, also noch zu einem Gesamtexposé zusammengeführt werden müssen. Wie vielen Künstlern fällt es auch den Schülern schwer, sich von ihren originären Ideen zu trennen. |
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Das Treatment ist eine verhältnismäßig detaillierte Skizzierung der geplanten Filmabschnitte in ihrer Abfolge unter Festlegung folgender Punkte: 1. Inhalt Charakteristisch ist die Aufteilung in einzelne szenische Komplexe, in denen bereits wichtige Dialogabschnitte enthalten sein können. Bewährt hat sich eine Aufteilung in Bild- und Tonspalte, so dass auch filmische Mittel erkennbar sind. Im schulischen Alltag muss diese Form häufig das Drehbuch ersetzen. Diese Zwischenform erlaubt aber einen genauen Überblick über die dramaturgische Struktur des Filmes, so dass eventuell logische Fehler leichter korrigiert werden. Diese Form ist auch für Ungeübte übersichtlicher (liest sich wie eine Kurzgeschichte). |
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Das Drehbuch enthält alle wichtigen Angaben für alle an der Produktion Beteiligten: 1. Szenen -
Nummer Pädagogische
Hinweise: Die Dialoge sollten möglichst authentisch sein, müssen aber nicht vorher exakt vorgegeben sein. Als Zwischenschritt empfiehlt es sich, die Abfolge der einzelnen Szenen auf einzelnen Blättern zu fixieren, die dann weiter verfeinert werden können. Wenn das Drehbuch geschrieben ist: deutlich sichtbar am besten an Wand befestigen (Tapetenrolle, Pappe etc.) |
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Das
Storyboard ist die optische Verdeutlichung einer Szene (Groß- oder
Totale, Achsenverhältnisse etc.). Schwierige Szenen lassen sich mit einem
Storyboard besser verdeutlichen. Pädagogischer Hinweis: Das Ausarbeiten eines Storyboards ist besonders für jüngere Schüler geeignet und lässt sich gut im Kunstunterricht ansiedeln. |
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Im Drehplan wird eingetragen, an welchen Tagen welche Szenen gedreht werden, welche Drehorte für welchen Tag organisiert werden müssen, welche Schauspieler, welche Requisiten und Kostüme nötig sind, wie welche Schüler mit wem an den Drehort gelangen etc. Pädagogischer Hinweis: Im Klassenverband empfiehlt es sich möglichst viele Positionen/Aufgaben zu besetzen: Kamera, Ton, Requisite, Script etc. (wenn möglich die wichtigsten Funktionen doppelt besetzen für den Fall, daß Schüler ausfallen bzw. bei größeren Projekten, damit durch Aufgabenrotation eine Entlastung möglich wird). Im Drehplan festgehalten werden sollten: 1. Ort und
Termine für die Aufnahmen | |||
| Quelle: Online-Forum Medienpädagogik | |||