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Der
Preis hängt stark von Seitenzahl, Auflage, Papiersorten, Format
der Zeitung und Anzahl der Fotos sowie den Erwartungen an die
Druckqualität ab. Es gibt unzählige Varianten; hier sollen
einige Standardmöglichkeiten vorgestellt werden.
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Format
& Papier
Standardformate
sind DIN A4 (21x29,7 cm), DIN A5 (14,8x21 cm) oder das
Tageszeitungsformat (30x43 cm). Sonderformate sind meist erheblich
teurer.
Die
Innenseiten sind üblicherweise auf 80g/qm starkem Papier
gedruckt. Heute kann man zwischen verschiedenen
Umweltschutzpapieren wählen, die teilweise schon sehr weiß sind.
Für den Umschlag bietet sich farbiges und/oder dickeres Papier an
(z. B. 120g/qm oder 170g/qm Karton). Papiersorten wie Chromolux
oder Kunstdruckpapier bringen eine bessere Qualität, sind aber
teurer und viel umweltschädlicher. Ein Kompromiss sind sogenannte
gestrichene TCF-Papiere, die kein Chlor enthalten und etwas glänzen.
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Heftung
Die
Blätter lose ineinander zu legen führt meist nur zu mehr
Papierschwalben. Die Zeitung sollte (außer beim
Tageszeitungsformat) in der Mitte geheftet sein.
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Fotos
Außer
wenn man einen Vierfarbdruck verwendet, müssen Fotos gerastert
werden. Dabei werden Farben bzw. Grautöne in schwarze Punkte
verschiedener Größe und Dichte zerlegt. Der billigste Weg ist
inzwischen, Fotos zu scannen und mit einem guten Laserdrucker
auszudrucken. Wer dieses Computer-Equipment nicht hat, kann die
Rasterung über spezielle Folien selbst vornehmen oder in der
Druckerei rastern lassen.
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Kopieren
Kleinstauflagen
können kopiert werden. "Kopierstraßen" bieten die Möglichkeit,
die Seiten automatisch zu sortieren und zweifach zu heften. Andere Druckfarben oder eine andere Papierfarbe für
den Umschlag sind nicht möglich. Normalerweise entsteht die
Zeitung in A4, von Hand kann man aber auch A5 falten und in der
Mitte heften.
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Offsetdruck
Das
verbreitetste Verfahren ist der Offsetdruck, bei dem eine
rotierende Druckplatte die Farbe wie einen Stempel auf das Papier
überträgt. Im Gegensatz zum Kopieren entstehen hier hohe
Fixkosten für das Erstellen der Platten, während die einzelne
gedruckte Seite erheblich billiger wird. Hier sind auch weitere
Druckfarben und ein anderes Papier für den Umschlag gegen
Aufpreis möglich.
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Schnelldruck
Dieses
Verfahren ist die billigere Variante des Offsetdrucks, da die
Druckplatte nicht aus Metall, sondern aus Papier oder Folie
besteht, was aber die Druckqualität verringert.
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Vorlagen
& Belichtung
Die
Druckvorlagen entstehen heute meist am Computer. Entweder
gestaltet man ein Ganzseitenlayout (Desktop Publishing), oder man
erfasst und druckt nur die Texte (mit einer Textverarbeitung)
und fertigt den Rest
mit Schere und Klebstoff an. Auf jeden Fall muss man darauf achten, dass
die Vorlagen möglichst tiefschwarz sind und keine Flecken
(z. B. von Klebstoff) enthalten.
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Druckereien
Wer
die Zeitung vollständig mit dem Computer layoutet, sollte Vorlagen
nicht selbst ausdrucken, sondern die Datei in ein
Belichtungsstudio geben. Diese erstellen für die Druckerei einen
Film, der Buchstaben und Grauraster (Fotos) in feinster Qualität
wiedergibt.
Bei
den Leistungen und Preisen gibt es riesige Unterschiede. Man
lässt sich am besten von verschiedenen Druckereien ein genaues Angebot
inklusive Mehrwertsteuer machen.
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von Thorsten Schulze, Mirko Kraft, Holger
Schwichtenberg
www.learn-line.nrw.de/angebote/zeus/medio/verteil.htm |
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