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Plakat gehören als
feste Bestandteile zum Erscheinungsbild unserer Städte. Sie sprechen alle
an, sie wecken Wünsche und Träume, sie sprechen unsere Sprache.
Die Beschränkung der bildhaften
Information auf das Wesentliche birgt die Kunst des Weglassens. Gute
Plakate entwickeln sich aus den einfachsten Mitteln und wirken durch das
formale Beziehungsgefüge der einzelnen Bildelemente. So wird erreicht,
dass Motive auf die einfachste, knappste, direkteste und überzeugendste
Formel gebracht werden.
Bezeichnend für das
Plakat ist neben der bildhaften Aussage das Zusammenwirken mit einem Text
zumindest einem Wort. Die Einbeziehung der Sprache unterliegt nahezu
gleichen Gesetzmäßigkeiten wie sie von der Bildsprache her bekannt sind.
Eine knappe direkte Sprachformulierung erweist sich in gleicher Weise
wirksam, da sich eine solche unter der Bedingung einer oftmals unbewusst
wiederholten Begegnung mit der Information tiefer einprägt. Eine bewusste
Auseinandersetzung wird nicht angestrebt.
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