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Werbung
ist die konzentrierteste Form der Kommunikation, die ihren Erfolg ständig
unter Beweis stellen muss. Sie hat sich in den Medien zu einer hohen
Perfektion entwickelt und ist im Alltag von Wirtschaft und Politik eine offensichtlich
unentbehrliches Hilfsmittel geworden. Menschen durch Information,
Überredung und psychologische Tricks zu einem bestimmten Verhalten zu
veranlassen. Während sonst die Wirkung der Medien nur ungenau bestimmt
werden kann, hier lässt sich der Erfolg an den Verkaufszahlen ablesen.
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Die
Geschichte des Plakats
findet ihren Anfang bei den Beschriftungen von Hauswänden in der urbanen
Frühkultur, führt weiter über die Einblattholzschnitte des Mittelalters
und führt schließlich über die Bilderbögen und Flugblätter des 18.
Jh. zur Erfindung des Steindrucks.
Mit der Möglichkeit des
Steindrucks und der Möglichkeit einer schnellen seriellen Reproduktion
war der wohl wesentliche Schritt getan, Wort und Bild als eine in sich verflochtene
Einheit in großer Anzahl und gleichbleibender Qualität zu verbreiten und
die Drucke dort anzuheften, wo durch die exponierte Lage möglichst viele
Adressaten angesprochen werden konnten. Die Art und Weise der Rezeption
stellt weitere Anforderungen an die Konzeption eines Plakats. Die
Beschränkung der bildhaften Information auf das Wesentliche birgt die
Kunst des Weglassens. Gute Plakate entwickeln sich aus den einfachsten
Mitteln und wirken durch das formale Beziehungsgefüge der einzelnen
Bildelemente. So wird erreicht, dass Motive auf die einfachste, knappste,
direkteste und überzeugendste Formel gebracht werden.
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