BERGISEL
Beim Bergisel handelt es
sich um einen
Hügel
im Süden von Innsbruck am Ausgang der Sill in das Inntal.
1809 fanden hier die
vier Bergiselschlachten unter dem Oberbefehl von Andreas Hofer
statt.
Damals verstand man unter dem Begriff Bergisel allgemein das zum Inntal
abfallende Gelände im Süden von Innsbruck, also auch westlich und östlich
des heuten Bergisels.
Zu
den Olympischen Spielen 1964 wurde hier die Sprungschanze gebaut,
die auch bei den Olympischen Spielen 1976 Verwendung fand. Auch heute
noch finden hier Sprungwettbewerbe statt. Rechts sind die beiden Schalen
für die Olympischen Feuer zu sehen.
Im September 2002
wurde die neue Sprungschanze eröffnet. Sie stammt
von der international anerkannten Architektin Zaha Hadid
und soll zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt werden. Ganz oben befindet
sich ein Restaurant mit einem herrlichen Ausblick auf die Stadt und
die Nordkette.
1988 feierte Papst Johannes
Paul II. hier eine Messe.
Denkmäler
- Andreas Hofer Denkmal
(1892 von Heinrich Natter)
- Pieta-Kapelle
- Bronzefigur Kaiser Franz
Josephs I.
- Kreuzkapelle
- Bronzebüste Kaiser Karls
I.
- Schießstand der Kaiserjäger
Kaiserjägermuseum
Das ursprüngliche Schützenhaus
ist seit 1878 Museum und beherbergt Erinnerungen an die Tiroler Kaiserjäger,
etwa an die Kämpfe im I. Weltkrieg.
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© TIBS! 2002
(a.prock)